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Weißes Pulver und schwarzes Gestein
Beckum, 24. Juli 2014

Auf der Powtech 2014, Fachmesse für Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut (30.9. bis 2.10., Nürnberg), zeigt die BEUMER Group ihre Kompetenz als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Die Besucher erfahren zudem alles über Förderanlagen, dem Warehouse-Management-System sowie über den umfangreichen Customer Support von BEUMER. Ob für Baustoffe oder chemische Produkte – der Anwender erhält damit alles aus einer Hand.

Je nach Betriebsumgebung, Art und Weise der Handhabung und vorgesehener Verwendung kann sich das Verhalten von Pulvern und Schüttgütern bei einem Material komplett ändern. Das Verhalten variiert dabei je nach Größe und Form der Partikel, Schüttgewicht, Komprimierbarkeit, Kohäsionsfestigkeit, Feuchtigkeit, Ölgehalt und Art der Reaktion auf die atmosphärischen Bedingungen. Das wirkt sich dann auch auf das Fließverhalten aus, das einen erheblichen Einfluss auf die richtige Konstruktion von Fördersystemen, Abfüll-, Palettier- und Verpackungsanlagen hat. BEUMER plant, baut und errichtet Systeme, die bis ins Detail an die individuellen Anforderungen des Anwenders angepasst sind.

Für den Schüttguttransport liefert die BEUMER Group mit ihren Gurtförderern wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen. Die kurvengängigen Bandanlagen sind offen als Muldengurtförderer oder geschlossen als Rohrgurtförderer ausgeführt. Sie können optimal an die Umgebung angepasst werden und überwinden lange Distanzen und große Höhenunterschiede. Dafür sorgen ihre optimale Linienführung durch das Gelände sowie die engen Horizontal- und Vertikalkurven, die sich in der Streckenführung auch überlagern lassen.

Die Stärke der BEUMER Group ist es, einzelne Anlagen und Systeme mit intelligenter Automatisierung zusammenzuführen, um diese effizient zu verknüpfen. In der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik liefert die Unternehmensgruppe als Systemlieferant alles aus einer Hand.

Die neue Abfüllanlage BEUMER fillpac lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist sie mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie optimieren, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Prozess ausgeschleust werden müssen.

Um Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, und stabil zu stapeln, hat der Intralogistikanbieter den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac im Programm. Damit dieser noch effizienter arbeitet, hat ihn BEUMER komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Um das in Säcken abgefüllte Schüttgüter mit besonderem Fließverhalten schonend, schnell und sehr genau auf Paletten stapeln zu können, kann der Palettierer mit der Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet werden. Der BEUMER Customer Support rüstet Anlagen mit dieser Lösung bei Bedarf einfach nach.

Zudem bietet BEUMER mit dem robotpac einen platzsparenden Knickarmroboter an, der vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient löst.

Damit Anwender palettierte Stapel effizient verpacken können, hat BEUMER eine neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood im Programm. Dabei wurde die Hochleistungs-Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die Experten verschiedene Komponenten analysiert und optimiert.

BEUMER hat außerdem ein Warehouse-Management-System (WMS) entwickelt, das sämtliche wichtigen Anforderungen der Schüttgüter wie Lagerung sensibler Stoffe, Chargenverfolgung oder raumsparendes und kosteneffizientes Lager-Management erfüllt. Das WMS verfügt über eine Schnittstelle zu allen gängigen ERP-Systemen. Eingebunden sind zudem die Lagerverwaltung, das Materialfluss-System sowie die Prozess-Steuerungen der einzelnen Machinen. Damit hat der Anwender seine Produktion und sein Lager stets lückenlos im Blick und kann diese optimal an die aktuellen Anforderungen anpassen. Die Besucher erfahren auf der Messe zudem alles über den umfassenden BEUMER Customer Support.

BEUMER auf der Powtech, Halle: 1, Stand 135

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Auf steigende Anforderungen jederzeit vorbereitet
Beckum, 21. Juli 2014

Die BEUMER Group hat für das neue Verteilzentrum der PostNord AS in der Nähe von Oslo einen energieeffizienten Kippschalensorter vom Typ LS-4000E geliefert. Das hochmoderne Sortiersystem kann bis zu 8.000 Pakete in der Stunde bearbeiten. Das Unternehmen geht von steigenden Volumina aus. Deshalb lässt sich die Sortieranlage jederzeit erweitern.

PostNord AS ist ein Tochterunternehmen des Postkonzerns PostNord Logistics. Der Dienstleister transportiert Pakete vorwiegend in Norwegen, aber auch weltweit. Mit dem neuen Verteilzentrum möchte PostNord AS besonders Kunden in und rund um Oslo noch besser betreuen. „Mit dem Neubau wollen wir die Infrastruktur in der Region weiter stärken und auf Anforderungen flexibler reagieren“, sagt Ronny Grotvedt, Leiter des Logistikzentrums bei PostNord.

Der LS-4000E ist mit einem energieeffizienten Linearsynchronmotor ausgerüstet. Dieser verringert die gesamten Lebenszykluskosten, ohne an Schnelligkeit, Leistung und Zuverlässigkeit einzubüßen. Der Linearsynchronmotor bietet zudem den Vorteil, dass sich die beweglichen Teile des Sorters nicht berühren, daher der Verschleiß gering und der Geräuschpegel sehr niedrig gehalten werden können. BEUMER liefert zu diesem Sortiersystem die neue modular aufgebaute BG Software Suite. Damit kann der Anwender seine Materialflüsse optimal und durchgehend steuern.

Für die BEUMER Group ist das nicht der erste Auftrag, den sie für den Postkonzern realisiert. Im Jahr 2009 hat Crisplant, Mitglied der Unternehmensgruppe, einen LS-4000E an PostNord geliefert. Diese Anlage ist sehr erfolgreich im Einsatz. Überzeugt ist der Logistikdienstleister vor allem von dem umfangreichen Customer Support. „Für uns ist dieser Kippschalensorter die beste Lösung, die wir uns vorstellen konnten“, sagt Ronny Grotvedt begeistert. „Und mit BEUMER an der Seite haben wir einen zuverlässigen Partner.“

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Beim Wachsen gezielt unterstützen
Beckum, 17. Juli 2014

Auf der CeMAT Russia (23. bis 26. September, Moskau) informiert die BEUMER Group als Komplettanbieter von Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme über ihre Innovationen. Mit seinen Lösungen verfolgt der Anbieter konsequent den hohen Anspruch, Anwendern in allen Belangen nachhaltige Lösungen zu liefern - und das aus einer Hand. Er unterstützt damit Unternehmen, im aufstrebenden russischen Markt intralogistische Prozesse effizient zu gestalten.

Aus der Förder- und Verladetechnik informiert BEUMER über Gurtförderanlagen mit horizontalen und vertikalen Kurven, Gurtbecherwerke, Heavy-Duty-Hochleistungsgurtbecherwerke für besonders große Fördermengen und -höhen sowie Stahlzellenförderer für Klinker. Neben der Lieferung der kompletten Maschinen und Steuerungen für die Anlagen ist BEUMER häufig auch für den Gesamtprozess verantwortlich. Dazu gehören die Planung und Auslegung der kompletten Anlagen sowie die Koordinierung und Überwachung von Montage und Inbetriebnahme. Die BEUMER Group bietet zudem einen umfangreichen Customer Support. Er stellt die hohe Verfügbarkeit aller Systeme beim Anwender sicher.

Die Stärke der BEUMER Group ist es, einzelne Anlagen und Systeme mit intelligenter Automatisierung zusammenzuführen, um diese effizient zu verknüpfen. In der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik liefert die Unternehmensgruppe alles aus einer Hand. Der neue BEUMER fillpac lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist die Abfüllanlage mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie optimieren, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Prozess ausgeschleust werden müssen.

Um Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, und stabil zu stapeln, hat der Intralogistikanbieter den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac im Programm. Damit dieser noch effizienter arbeitet, hat ihn BEUMER komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Damit in Säcken abgefüllte Schüttgüter mit besonderem Fließverhalten, besonders schonend, schnell und sehr genau auf Paletten gestapelt werden können, kann der Palettierer mit der Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet werden. Der BEUMER Customer Support rüstet Anlagen mit dieser Lösung bei Bedarf einfach nach.

Zudem bietet BEUMER mit dem robotpac einen platzsparenden Knickarmroboter an, der vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient löst. Damit Anwender palettierte Stapel effizient verpacken können, hat BEUMER eine neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood im Programm. Dabei wurde die Hochleistungs-Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die BEUMER Experten verschiedene Komponenten analysiert und optimiert.

In Russland steigt auch die Nachfrage nach Sortier- und Verteilsystemen, besonders im KEP-Markt. Daran hat der E-Commerce einen erheblichen Anteil. Dazu hat BEUMER Anlagen im Portfolio, die sich mit verschiedenen Modulen und Funktionen austatten lassen. Für Hochleistungssorter hat die BEUMER Group mit dem OptiDrive zudem ein neues effizientes, kraftschlüssiges Antriebssystem entwickelt. Diese arbeitet in beiden Wirkrichtungen - sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Damit stellt sich die Anpresskraft des Antriebsrads automatisch in Abhängigkeit von der geforderten Antriebskraft ein. Das steigert den Wirkungsgrad um bis zu 85 Prozent.

Die Besucher erfahren auf der Messe zudem alles über den BEUMER Customer Support. Die kompetenten Mitarbeiter sind weltweit im Einsatz, übernehmen die fachgerechte Wartung und Instandhaltung, liefern Ersatzteile und führen Kundenschulungen durch.

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Kosten auf der ganzen Linie sparen
Beckum, 14. Juli 2014

Der Intralogistikspezialist aus Beckum hat mit dem OptiDrive ein neues hocheffizientes, kraftschlüssiges Antriebssystem für Hochleistungssorter entwickelt und bietet damit eine äußerst wirtschaftliche Alternative zu den bisher üblicherweise eingesetzten Asynchron-Linearmotorantrieben. Das Besondere am BEUMER OptiDrive: Mit der neuen und innovativen Technik stellt sich die Anpresskraft des Antriebsrads automatisch in Abhängigkeit von der geforderten Antriebskraft ein – sowohl beim Antreiben als auch beim Bremsen. Das steigert den Wirkungsgrad und erhöht die Lebensdauer der Antriebsräder. Das System ist bereits in zahlreichen Systemen erfolgreich im Einsatz.

Laut Bundesumweltamt verbrauchen elektrische Antriebe in Industrie und Gewerbe fast zwei Fünftel des gesamten Stroms in Deutschland. Mit optimierten Lösungen besteht für Anwender ein enormes Potenzial, Betriebskosten zu sparen und Ressourcen zu schonen. Die BEUMER Group ist ständig bestrebt, den Marktanforderungen gerecht zu werden und ihre Kunden mit kosteneffizienten Anlagen und Systemen nachhaltig zu unterstützen. Nachdem BEUMER bereits 2010 für die Hochleistungssorter der kleineren Baugröße BS7 die neue OptiDrive-Technologie erfolgreich eingeführt hat, setzte der Intralogistikspezialist diese nun auch für die größeren Baugrößen BS25 bis BS60 mit mechanisch oder elektrisch betriebenen Lastaufnahmeelementen um. „Bisher hatten wir in diesen Anlagen Doppelkamm-Asynchron-Linearmotorantriebe im Einsatz“, erklärt Heino Heitplatz, Teamleiter Forschung & Entwicklung und stellvertretender Entwicklungsleiter bei BEUMER. „Wir wollten den Wirkungsgrad steigern und gleichzeitig die Anschaffungskosten senken. Darüber hinaus war unser Ziel, eine hohe Verfügbarkeit bei minimalem Wartungs- und Instandhaltungsaufwand sicherzustellen.“ Die BEUMER Hochleistungssortieranlagen werden zur Sortierung und Kommissionierung unterschiedlichster Artikel wie Postsendungen, Textilien, Versandartikel sowie Nahrungsmittel oder Fluggepäck eingesetzt.

Beim BEUMER OptiDrive stellt sich die Anpresskraft, mit der das Antriebsrad an die bewegliche Reibleiste des umlaufenden Fahrwagensystems angedrückt wird, automatisch proportional zu der geforderten Antriebskraft ein. Somit arbeitet das Antriebsrad selbsttätig immer in einem optimalen Arbeitspunkt. Das ermöglicht auf der einen Seite das sichere und schlupffreie Anfahren der Sortieranlage aus dem Stand. Auf der anderen Seite wird der Wirkungsgrad im überwiegend vorkommenden Teillastbereich verbessert und gleichzeitig die Lebensdauer der Antriebsräder erhöht. „Ohne die innovative proportionale Anpressung hätten wir die Anpresskraft des Reibrades für den "worst case" auslegen müssen, das heißt, für das Anfahren einer stehenden, kalten Anlage“, sagt Heitplatz. „Wir nennen das den Montagmorgen-Effekt.“ Dadurch wäre allerdings die Anpresskraft für die normalen Betriebszustände viel höher als eigentlich erforderlich. Und das würde deutlich zu Lasten des Wirkungsgrads sowie der Lebensdauer der Antriebsräder gehen. Der Energieverbrauch konnte im Vergleich zum bisher eingesetzten Asynchron-Linearmotorantrieb um bis zu 80 Prozent reduziert werden. „Mit dem neuen OptiDrive BS25/55 können wir effektive Wirkungsgrade von bis zu 85 Prozent erreichen“, berichtet Heitplatz.

Höherer Wirkungsgrad, weniger Verschleiß

Die eigentliche Innovation des neuen Antriebssystems ist die sogenannte doppelt wirkende proportionale Anpressung. Diese arbeitet in beiden Wirkrichtungen – sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen. Damit kann der neue OptiDrive zum Beispiel auch als Haltebremse tätig sein. Im Vergleich zu Einfachkamm-Linearmotorantrieben entstehen bei dieser Lösung keine Anziehungskräfte zwischen Antrieb und Fahrwagen. Das verringert die Belastung der Wagen und mindert den Verschleiß. Der Antrieb richtet sich außerdem selbsttätig an den Fahrwagen aus. Somit muss der Benutzer nichts mehr am System einstellen.

Bei dem Antriebsprinzip trägt jeder Fahrwagen mittig auf der Unterseite ein sogenanntes Schwert, das als Reibleiste fungiert. Dazu wird es zwischen dem Reibrad und einer gegenüberliegenden Druckrolle eingespannt und vorwärts geschoben. Über dieses Schwert erfolgt die Krafteinleitung des Antriebs in das Fahrwagensystem. Die Antriebseinheit ist über einen Drehpunkt mit dem Sortergerüst verbunden. Diese „schwimmende“ Verlagerung stellt sicher, dass zu keinem Zeitpunkt Querkräfte von der Antriebseinheit in die Fahrwagen eingeleitet werden.

Patentiertes Funktionsprinzip

Das patentierte Funktionsprinzip des OptiDrive lässt sich wie folgt erläutern: Der Antriebsmotor mit dem direkt aufgesteckten Antriebsrad wird über eine leichte Federkraft mit dem Schwert in Kontakt gebracht. Durch den Kraftschluss und die eingeleitete Antriebskraft entsteht ein Reaktionsmoment in der schwenkbar verlagerten Motorkonsole, an der zwei Andrückrollen angebracht sind. Diese Andrückrollen wiederum wirken auf eine schwenkbar verlagerte Andrückschwinge, an der die Druckrolle angebracht ist. Somit wird zwischen dem Antriebsrad und der Druckrolle eine Anpresskraft auf das Schwert aufgebaut, die sich automatisch proportional zur Antriebskraft einstellt. Durch die Anordnung über zwei Andrückrollen ist die Funktion in beiden Wirkrichtungen, also beim Antreiben und beim Bremsen, sichergestellt.

Der OptiDrive ist mit einem automatischen Toleranzausgleich ausgestattet. Dieser gleicht zum Beispiel Abnutzungen am Antriebsrad oder Bauteiltoleranzen aus. Dazu ist zwischen der Andrückschwinge und den Andrückrollen ein federbelasteter Keil integriert. Montagetoleranzen werden durch die schwenkbare Anbindung der Antriebseinheit ausgeglichen. „Der Antrieb richtet sich permanent an den Schwertern aus und nicht umgekehrt“, erklärt Heitplatz. „Dadurch können wir größere Toleranzen bei der Montage und den Bauteilen zulassen, ohne dass funktionale Einschränkungen oder Querkräfte auf das Fahrwagensystem entstehen.

Speziell angepasst für einen optimalen Betrieb

Beim BEUMER OptiDrive dienen die Schwerter als Reibleiste. Um möglichst kleine Lücken zwischen den Fahrwagen zu erhalten und somit sanfte und geräuschlose Übergänge zwischen den einzelnen Fahrwagen zu ermöglichen, sind die Schwerter mit einer speziellen Kontur versehen und in ihren Endbereichen als Kreisbogen ausgeführt. Die Lücke zwischen den Schwertern konnte dabei auf ein Minimum reduziert werden – ohne die Beweglichkeit des Fahrwagensystems in Horizontal- oder in Vertikalkurven zu beeinträchtigen.

Die Reibleisten bestehen aus besonders leichten Aluminiumprofilen. Damit lassen sich die bewegte Masse der Fahrwagen und der Bewegungswiderstand möglichst gering halten. „Im Vergleich zu anderen Systemen, bei denen entsprechende Sekundärteile am Fahrwagen benötigt werden, beispielsweise bei Synchron-Linearmotorantrieben, bei denen die Fahrwagen zusätzlich durch Permanentmagnete belastet werden, lässt sich schon dadurch der Energiebedarf reduzieren. Dass die bewegte Masse geringer ist, ist unabhängig vom eigentlichen Antriebswirkungsgrad“, erläutert Heitplatz.

Angetrieben wird der OptiDrive mit einem modernen, hocheffizienten und getriebelosen Synchron-Servomotor. Das Antriebsrad ist direkt auf der Motorwelle montiert. „Durch den konsequenten Verzicht auf Übertragungselemente wie Zahnrad- oder Riementriebe wird der maximale Wirkungsgrad des Antriebs ausgenutzt. Darüber hinaus werden Geräuschquellen und potentielle Wartungsstellen konsequent vermieden“, sagt Heino Heitplatz. Der Direktantrieb ermöglicht zudem eine sehr kompakte Bauweise. „Anders als bei den zentralen Umrichtern der Asynchron-Linearmotorantriebe, hat beim OptiDrive-Konzept jeder Antrieb einen eigenen Regler, der dezentral im Feld installiert ist“, sagt Heitplatz. Die Regler stehen in unmittelbarer Nähe zum Antrieb. Die einzelnen Antriebsregler kommunizieren über Profinet mit der Sortersteuerung. Die Profinet-Installation erfolgt ebenso wie die Energieversorgung der Antriebe nach dem so genannten Daisy-Chain-Prinzip. Dieses reduziert die erforderlichen Kabellängen sowie den Installationsaufwand. Durch einen speziellen Regelalgorithmus wird sichergestellt, dass alle Antriebe jederzeit die gleiche Vorschubkraft in das Fahrwagensystem einleiten. Das hat den Vorteil, dass alle Antriebe gleich stark belastet werden und der Kraftverlauf im Fahrwagensystem optimiert wird.

Der BEUMER OptiDrive BS25/55 ist für eine permanente Vorschubkraft von 600 Newton und eine kurzeitige Vorschubkraft von 1.000 Newton (für Beschleunigungs- und Bremsvorgänge) sowie für Sortergeschwindigkeiten bis zu 3,2 Meter pro Sekunde ausgelegt. Das System wird mit zahlreichen Diagnosesystemen überwacht. Etwaige Störungen werden dem Betreiber frühzeitig angezeigt. Über eine Online-Diagnose kann der Benutzer das Antriebssystem fernwarten. „Mit einem Remote-Zugriff haben unsere Experten in Beckum die Möglichkeit, per Fernwartung weltweit auf jeden einzelnen Antrieb zuzugreifen, um so dem Kunden vor Ort unmittelbar den bestmöglichen Support zu bieten“, erklärt Heitplatz.

Auf Nachhaltigkeit gesetzt

Wie bei allen Entwicklungen haben die BEUMER Ingenieure auch bei diesem Antrieb einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Wie hoch diese bei den Anlagen wirklich ist, zeigt der BEUMER Sustainability Index (BSI). Das ist ein Validierungssystem, mit dem der Intralogistikspezialist systematisch und kontinuierlich die Nachhaltigkeit an neuen Maschinen wie auch an Bestandslösungen messen kann. Die Unternehmensgruppe hat sich verpflichtet, ihre Produkte ganzheitlich auf drei Ebenen zu bewerten: Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung. Der BSI ist ein Punktesystem, das die Produkte in Bezug auf diese drei Ebenen erfasst. Ökonomische Leistungsfähigkeit, Marktpräsenz, finanzielle Chancen und Risiken sind bekannte Parameter. Ökonomisch nachhaltig werden die Produkte und Anlagen aber erst, wenn sie und die zugehörigen Produktionsprozesse am langfristigen Kundennutzen ausgerichtet sind. „Den OptiDrive BS25/55 haben wir zum Beispiel mit Vorgänger- und mit Wettbewerbsprodukten verglichen“, erläutert Heitplatz.

Ökonomisch, ökologisch und sozial

Mit der Entwicklung konnte BEUMER beispielsweise die Herstellkosten im Vergleich zu anderen Antrieben erheblich senken. Das wirkt sich auch auf die Investitionskosten der Kunden aus. Der geringere Energieverbrauch und die verschleißfreiere Arbeitsweise senken zudem deutlich deren Betriebskosten. Der erhöhte Wirkungsgrad sorgt nicht nur für eine gesteigerte ökonomische Nachhaltigkeit, sondern auch für eine ökologische. Denn für Motoren und Zuleitungen ließen sich große Mengen an Kupfer einsparen. Weiterhin ermöglicht die doppeltwirkende proportionale Anpressung bei einem Not-Halt deutlich verkürzte Bremswege der Fahrwagen. Das erhöht die Sicherheit der Mitarbeiter. Und weil bei diesem Antriebssystem keine Lüfter erforderlich sind, konnten die Betriebsgeräusche reduziert werden. Das sorgt für eine angenehmere Arbeitsatmosphäre.

Erfolgreich im Einsatz

Ein Unternehmen, das mit Landmaschinen, Nutzfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör handelt, hat das neue Antriebssystem in einem Belt Tray Sorter BS 25 im Einsatz. Der Sorter hat eine Länge von 198,4 Metern und ist mit 248 Fahrwagen bestückt. Die Fahrwagenteilung beträgt 800 Millimeter, die Betriebsgeschwindigkeit zwei Meter in der Sekunde. Die BEUMER Spezialisten haben insgesamt vier OptiDrive-Antriebe verbaut. Dabei ist das System so ausgelegt, dass selbst bei Ausfall eines Antriebs die Anlage voll funktionsfähig bleibt. Durch die integrierte Freilauffunktion ist es möglich, während des Betriebs einzelne Antriebe zu- oder abzuwählen. Nach etwa sechs Monaten haben die Techniker die Antriebe das erste Mal begutachtet und die Abnutzung der Reibräder bewertet. „Wenn wir die ermittelte Abnutzung hochrechnen, kommen wir auf eine zu erwartende Lebensdauer der Antriebsräder von etwa elf Jahren“, fasst Heitplatz zusammen. „Die tatsächliche Abnutzung hängt natürlich von den Einsatzbedingungen ab. Zu den wesentlichen Einflussgrößen gehören die mittlere Antriebskraft, das heißt der Auslastungsgrad, die Sortergeschwindigkeit, die Umgebungstemperatur sowie die tägliche Nutzungsdauer der Anlage.“

Kostenvergleich Linearmotorantrieb

Wie hoch das Einsparpotenzial mit dem neuen Antriebssystem für den Anwender ist, wird an folgendem realen Beispiel erläutert: In dem Projekt sollen drei Kippschalensorter vom Typ BS25 ET mit einer Sorterlänge von je etwa 1000 Metern und einer Sortergeschwindigkeit von 2,35 Metern pro Sekunde eingesetzt werden. Durch den Einsatz der OptiDrive-Technologie lässt sich der Verbrauch um etwa 570.000 Kilowattstunden pro Jahr reduzieren. Das bedeutet bei einem Arbeitspreis von zwölf Cent pro Kilowattstunde eine Kostenersparnis von etwa 69.000 Euro pro Jahr. „Darüber hinaus wird die Emission von zirka 86 Tonnen Kohlendioxid bei der Stromgewinnung vermieden“, erläutert Heino Heitplatz den ökologischen Nutzen.

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Effizient, schnell und mit Blick auf die Zukunft
Aarhus, 10. Juli 2014

Der finnische Postdienstleister Itella hat die BEUMER Group beauftragt, für ein erweitertes Verteilzentrum im Südwesten Finnlands ein hochmodernes Sortiersystem zu liefern und zu installieren. Damit wird der Konzern 9.000 Pakete in der Stunde bearbeiten – inklusive Wiegen und Volumenmessung. Zum Einsatz kommt ein energieeffizienter Kippschalensorter LS-4000 von Crisplant.

Mit diesem automatischen System möchte Itella die Prozesse im Versand effizienter, zuverlässiger und ergonomischer gestalten. Die Kunden sollen nicht nur schnell, sondern auch fehlerfrei beliefert werden – das wird besonders im hart umkämpften Online-Handel immer entscheidender. Gestärkt wird zudem der Kundendienst von Itella. Die Lösung von BEUMER ist auf die speziellen Anforderungen des Logistikbetriebs angepasst. Denn diese sollte nicht nur flexibel sein, sondern auch erweiterbar und damit zukunftsfähig.

Die Anlage besteht unter anderem aus Fördertechnik, Wäge- und Volumenmesseinrichtung sowie aus verschiedenen Rutschen. Sie wird über eine Benutzerschnittstelle an den Host von Itella angebunden sowie an ein Scan-und OCR-System. Die Anlage von BEUMER ist so konzipiert, dass sie jederzeit an steigende Kapazitäten angepasst werden kann.

Der LS-4000 Kippschalensorter ist mit Synchron-Linearmotortechnologie ausgestattet. Diese Antriebslösung reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Sortern um bis zu 75 Prozent und hilft dem Kunden, seine CO2-Bilanz und die Betriebskosten signifikant zu senken. Drei Zuführungen stehen dem Sorter zur Verfügung. Eine davon ist mit einer automatischen Paketvereinzelung ausgestattet. Dieser sorgt für eine noch schnellere Sortierung. Die Pakete werden anschließend automatisch einem Loop-Sorter zugeführt.

Der Itella-Konzern arbeitet schon lange sehr erfolgreich mit Crisplant, Mitglied der BEUMER Group, zusammen. In den 1970er Jahren hat der Marktführer Systeme für die Logistikzentren in Tampere, Seinäjoki und Vantaa geliefert und installiert. Alle Sortierlösungen sind nach wie vor mit voller Leistung im Einsatz.

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Bis zur kompletten Linie
Beckum, 08. Juli 2014

In diesem Jahr findet im niederländischen Utrecht wieder die Macropak (30.9. bis 3.10.) statt. Auf der internationalen Verpackungsmesse präsentiert sich die BEUMER Group als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik. Die Besucher erfahren zudem alles über das Warehouse-Management-System sowie über den umfangreichen Customer Support von BEUMER. Der Anbieter liefert damit innovative und nachhaltige Lösungen für komplette Verpackungslinien.

Der Systemanbieter verfolgt konsequent den hohen Anspruch, seinen Kunden in allen Belangen nachhaltige Lösungen zu bieten - zum Beispiel mit dem neuen BEUMER fillpac. Dieser lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist die Anlage mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung. Dabei stellt die Wägeelektronik sicher, dass der BEUMER fillpac immer exakte Füllungsgrade erzielt. Eine spezielle Software ermöglicht die permanente Kommunikation zwischen Waage und Füllstutzen. Der Anwender kann damit seine Verpackungslinie optimieren, weil keine fehlgewichtigen Säcke aus dem Prozess ausgeschleust werden müssen.

Um Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, stabil und nun noch effizienter zu stapeln, hat BEUMER den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac komplett überarbeitet. Der Anwender profitiert jetzt von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Der BEUMER paletpac ist je nach Produktanforderung mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung ausgestattet. Mit der Doppelbanddrehvorrichtung lassen sich in Säcken abgefüllte Produkte mit besonderem Fließverhalten besonders schonend, schnell und sehr genau auf Paletten stapeln. Die Fachleute des Customer Supports können bestehende Palettierer mit dieser Lösung einfach nachrüsten.

Zudem bietet BEUMER mit dem BEUMER robotpac einen platzsparenden Knickarmroboter an, der vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient löst. Gebinde wie Säcke, Kartons, Kisten, Kanister oder Trays lassen sich sicher und wirtschaftlich stapeln. Für jedes Packgut hat BEUMER ein passendes Greifsystem entwickelt, das flexibel ausgewechselt werden kann.

Damit Anwender palettierte Stapel effizient verpacken können, hat BEUMER eine neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood im Programm. Die Beckumer haben diese Hochleistungs-Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die Spezialisten verschiedene Komponenten analysiert und diese hinsichtlich ihrer Funktion, Anordnung und Ergonomie optimiert. Dazu gehören zum Beispiel die verbesserte Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter, ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage mit einem innovativen Folientransportsystem. Zudem sorgt BEUMER für eine höhere Systemleistung und bessere Verfügbarkeit der Anlage für den Betreiber.

Die BEUMER Group informiert in Düsseldorf außerdem über ihren Customer Support. Er stellt die hohe Verfügbarkeit aller Systeme beim Anwender sicher. Die kompetenten Fachleute sind weltweit im Einsatz, übernehmen die fachgerechte Wartung und Instandhaltung, liefern Ersatzteile und führen Kundenschulungen durch.

BEUMER auf der Macropak: Stand 01.B120

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Mit ganz besonderer Sorgfalt
Moskau, 02. Juli 2014

Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD hat die russische Gesellschaft der BEUMER Group beauftragt, für das Verteilzentrum in St. Petersburg ein hochmodernes Sortiersystem zu liefern und zu installieren. Mit diesem Auftrag will DPD in Russland weiter wachsen und Kunden noch besser betreuen.

Für DPD ist dies das erste automatisierte Sortiersystem in St. Petersburg. Um die Prozesse im Versand effizienter und zuverlässiger zu gestalten, wird der Dienstleister in seinen russischen Depots weitere Anlagen dieser Art einsetzen. Denn die Kunden sollen nicht nur schnell, sondern auch fehlerfrei beliefert werden - das wird besonders im hart umkämpften Online-Handel immer entscheidender. "Wichtig für uns ist, dass das System die Waren besonders sorgfältig und schonend handhabt", beschreibt Andrey Mayorov, Geschäftsführer von DPD in Russland. "Die BEUMER Group ist in der Lage, uns eine Anlage zu liefern, die sämtliche unserer Anforderungen genau erfüllt."

Die Anlage sortiert etwa 3.500 Waren in der Stunde, die vorwiegend in Polybags verpackt sind. Sie verfügt über eine Zuführung, zehn Rutschen, einen Barcode-Scanner sowie ein SCADA-Prozesssteuerungssystem. Im laufenden Betrieb erfolgt zudem eine Volumenmessung. Den Zentralrechner werden die Intralogistiker mit der BEUMER Logistik Software BeSS (BEUMER Sortation System) ausstatten.

"Wir freuen uns, DPD beim weiteren Wachstum und den Expansionsplänen im russischen Markt unterstützen zu können", sagt Martin Mossinkoff, weltweit verantwortlicher Direktor des Geschäftsfelds "Logistiksysteme" der BEUMER Group. "Wir hoffen damit auf eine noch engere Partnerschaft." BEUMER lieferte und installierte bereits 2009 für DPD einen Tilt-Tray-Sorter für die Hauptumschlagsbasis in Moskau.

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Ein sauberes und verkaufsförderndes Stapelbild
Beckum, 25. Juni 2014

Längere Wartungsintervalle, eine effizientere Produktion und ein für Lagerung und Verkauf optimiertes Stapelbild waren die Gründe für Schwenk Putztechnik, sich für die Palettiertechnik der BEUMER Group zu entscheiden. Der Komplettanbieter aus Beckum lieferte drei Hochleistungslagenpalettierer vom Typ BEUMER paletpac. Zwei weitere wurden vor Kurzem beauftragt. Ausgestattet sind alle mit der neu entwickelten BEUMER Doppelbanddrehvorrichtung. Damit werden die mit Baustoffen gefüllten Säcke schonend gedreht und formstabil in die richtige Position auf Paletten gestapelt. Auf unterschiedliche Sackgrößen lässt sich die Vorrichtung schnell anpassen.

Trockenmörtel sind vorfabrizierte Mischungen, die aus mineralischen Bindemitteln wie Zement, Kalk oder Gips sowie aus Sand, Gesteinsmehl und weiteren Zusatzstoffen bestehen. Auf der Baustelle müssen die Handwerker diese nur noch mit Wasser anrühren und schon sind sie gebrauchsfertig. Weil mögliche Mischfehler somit vermieden werden, kann der Produzent eine gleichbleibend hohe Produktqualität dieses Baustoffs sicherstellen. Die Schwenk Putztechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Ulm gehört zu den führenden Herstellern von nachhaltigem und ökologischem Trockenmörtel. Das Unternehmen produziert seine Baustoffe seit mehr als 160 Jahren in sieben hochmodernen Werken. „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass unsere Produkte im Baustoff-Fachhandel optimal präsentiert werden“, sagt Martin Markus. Er leitet bei Schwenk Putztechnik die Werke Eigeltingen und Allmendingen im südlichen Baden-Württemberg. Beim Herstellungsprozess achtet das Unternehmen deshalb auf eine reibungslos ablaufende Förderung, Palettierung und Verpackung.

Sichere Handhabung der Säcke

„Beim Drehen der Säcke hatten wir mit unserer vorherigen Palettierlösung erhebliche Schwierigkeiten“, erinnert sich Peter Richter, stellvertretender Betriebsleiter in Allmendingen. „Denn durch ruckartige Bewegungen wurden die Säcke deformiert und rissen manchmal sogar“, sagt er. Der Baustoffhersteller konnte damit kein sauberes und gleichbleibendes Erscheinungsbild der palettierten Säcke sicherstellen. Die Schwenk Putztechnik wollte aber nicht nur ein verbessertes und kontinuierliches Stapelergebnis, sondern darüber hinaus die Produktionsleistung erhöhen, Staubemissionen verringern und die Wartungsintervalle verlängern.

Bei den Recherchen nach einem passenden Anbieter stieß der Baustoffhersteller auf die BEUMER Group. Der Komplettanbieter aus Beckum liefert nachhaltige Anlagen und Systeme für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik aus einer Hand. Das führende international tätige Unternehmen kann dabei auf eine langjährige Erfahrung in der Baustoffbranche zurückblicken. „Wir entwickelten gemeinsam mit Schwenk Putztechnik eine Lösung, die auf die Anforderungen der beiden Produktionsbetriebe abgestimmt ist“, berichtet Peter Schmidt. Er war für das Projekt als Gebietsverkaufsleiter verantwortlich und leitet seit Januar 2014 den Geschäftsbereich Palettier- und Verpackungstechnik bei der BEUMER Group.

Schonendes Palettieren sichergestellt

Die Unternehmensgruppe präsentierte dem Baustoffhersteller den Hochleistungslagenpalettierer BEUMER paletpac. Mit dieser Baureihe können die Schüttgutsäcke exakt Lage für Lage auf Paletten gestapelt werden. Durch die geometrische Genauigkeit bei der Lagen- und Stapelbildung werden in sich sehr stabile Sackstapel erstellt. BEUMER lieferte eine Anlage, die 1.800 Säcke in der Stunde palettieren kann, sowie eine Anlage mit einer Leistung von 2.500 Sack pro Stunde. In beiden Werken können die Mitarbeiter schnell und unkompliziert den Palettierer auf verschiedene Sackgrößen anpassen, ohne ein Werkzeug benutzen zu müssen. Mit einer Packhöhe bis 2.400 Millimeter stapelt der BEUMER paletpac Säcke auf jeder gängigen Palettengröße und in allen technisch möglichen Packmustern. Über ein Multiprogramm kann der Anwender die Parameter einfach und schnell einstellen. Mit dem neuen BEUMER Group Human Machine Interface (HMI) lässt sich die Anlage benutzerfreundlich bedienen. Der Mitarbeiter hat mit diesem Bedienterminal ein leicht verständliches und intuitives Interaktionskonzept zur Verfügung, bei dem er sich schnell zurechtfindet und bereits nach sehr kurzer Einarbeitungszeit die Arbeitsabläufe sicher und effizient gestalten kann.

Stabile Stapelbildung

„Um die Säcke schnell, schonend und formstabil in die geforderte Position zu drehen, sind die Anlagen mit unserer neu entwickelten Doppelbanddrehvorrichtung ausgeführt“, erläutert Peter Schmidt. „Was die Stapelfähigkeit anbelangt“, fährt er fort, „bietet diese einen immensen Vorteil gegenüber herkömmlichen Drehverfahren.“ Denn die Anlagenkomponente bewegt die Säcke, ohne sie mechanisch zu beanspruchen. Stattdessen kommen zwei parallel angetriebene Gurtförderer zum Einsatz, die während der Drehung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben werden. Diese bringen die Säcke besonders schonend in die gewünschte Position. Die intelligente Steuerung der Doppelbanddrehvorrichtung bezieht die physikalischen Eigenschaften der Packstücke mit ein, um eine exakte – durch die jeweiligen Packmuster vorgegebene – Positionierung zu erreichen. Bei geänderter Sackgröße werden alle relevanten Parameter einfach per Software erfasst und gesteuert. Dazu greift die Anlage auf einen aktiven Regelkreis zurück. Die Regelung der Antriebe erfolgt über Frequenzumrichter. Somit entsteht eine sanfte, gleichmäßige Drehbewegung und die abgesackten Produkte werden nicht deformiert. Das sorgt für konstante Stapelergebnisse über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Fertig gepackte Paletten lassen sich damit platzsparend und sicher übereinanderstapeln.

Ein weiterer Vorteil: Zeitaufwendige Umrüstvorgänge bei geänderter Sackgröße entfallen. „Der Bediener muss nur die Sacklänge und -breite eingeben. Das System bringt den Sack dann in die entsprechende Position“, erklärt Bernhard Temming, Service-Manager bei BEUMER. Die Doppelbanddrehvorrichtung kann aufgrund des modularen Aufbaus auch problemlos und schnell in bestehenden Palettieranlagen nachgerüstet werden.

Leise und wirtschaftlich

Ein weiterer Grund für Schwenk Putztechnik, sich für die Systeme von BEUMER zu entscheiden, war deren wirtschaftlicher Betrieb. Denn neben den Investitionskosten spielen die Betriebs-, Ersatzteil- und Wartungskosten eine große Rolle. „Diese sind bei der Doppelbanddrehvorrichtung deutlich geringer, als das bei anderen Drehvorrichtungen der Fall ist“, weiß Service-Manager Bernhard Temming. „Allein schon der automatisierte Produktwechsel vermeidet Stillstandszeiten.“ Und weil die Systemkomponente auf kostenintensive mechanische Bauteile verzichtet, optimiert das langfristig die Wartungs- und Instandhaltungskosten. Das senkt die Lebenszykluskosten. „Vergleichbare Lösungen zur Lagenvorbereitung von Wettbewerbern setzen auf pneumatische Elemente mit entsprechend hohen Betriebskosten. Bei unserer Doppelbanddrehvorrichtung erledigen energieeffiziente Synchron-Servomotoren die Arbeit“, erläutert Temming. Der Verzicht auf mechanische Teile senkt zudem die Betriebsgeräusche. Das sei eine Stärke, die sich besonders im operativen Tagesgeschäft voll ausspiele, ist Peter Schmidt überzeugt. Denn das sorgt für ein verbessertes Arbeitsklima und kommt den Fachkräften des Baustoffherstellers im täglichen Arbeitsablauf zugute.

BEUMER übernahm bei diesem Projekt die gesamte Abwicklung – von der Projektierung bis zur Montage. Über den Projektabschluss hinaus kümmern sich die Fachleute des BEUMER Customer Supports um Optimierung und Wartung der Anlagen. Damit sind diese stets verfügbar. Bei akuten Problemen kann der Baustoffhersteller die BEUMER Hotline rund um die Uhr erreichen. Über eine Online-Verbindung mit der Maschine kann dann eine schnelle Störungsanalyse durchgeführt werden. „Mit dem Service sind wir sehr zufrieden. Das war ein weiterer wichtiger Aspekt, warum wir uns für BEUMER entschieden haben“, sagt Martin Markus.

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Mit der passenden Funktion zum reibungslosen Ablauf
Beckum, 17. Juni 2014

Die BEUMER Group hat auf der Intralogistik-Weltleitmesse CeMAT einen Belt Tray Sorter vom Typ BS 7 BT mit einer Länge von etwa 40 Metern in Aktion gezeigt. Die Anlage war mit verschiedenenen Modulen und Funktionen ausgestattet – zum Beispiel mit einem Handaufgabeplatz, einer semi-automatischen Einschleusung mit Kamera-System und einem Demo-Modul des BEUMER Warehouse-Control-Systems. Der Intralogistik-Spezialist zeigte damit, wie er die hohen Anforderungen seiner Kunden mit leistungsfähigen Sortieranlagen individuell erfüllen kann.

Die Beckumer präsentierten in Hannover den BEUMER Sorter BS 7 BT mit einer kleinstmöglichen Teilung von 400 Millimetern. Für die spezielle Anwendung auf der CeMAT hatte BEUMER eine Geschwindigkeit von 1,75 Metern in der Sekunde festgelegt. Damit erreicht das System eine Sortierleistung von 15.750 Teilen pro Stunde. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 2,5 Metern in der Sekunde erhöht sich die Maschinenleistung auf 22.500 Teile pro Stunde.

Seit rund 15 Jahren setzt BEUMER bei Sortern auf die berührungslose Energieübertragung statt auf die üblichen Schleifleitungen. Anwender können dadurch den Wartungsaufwand an der Maschine und die erforderlichen Verschleißteile auf ein Minimum reduzieren. Auch der bei Schleifleitungen auftretende Staub wird vermieden. Auf der Messe war der Sorter mit dem innovativen Reibradantrieb OptiDrive ausgestattet, den BEUMER entwickelt und patentiert hat. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent ist dieses innovative Antriebssystem besonders energieeffizient und nachhaltig.

Vom Handaufgabeplatz bis zum Kamerasystem

Um den Besuchern zu zeigen, wie BEUMER auf die individuellen Anforderungen der Anwender optimal eingehen kann, haben die Spezialisten den Sorter mit verschiedenen Modulen und Funktionen ausgestattet. Dazu gehört ein Handaufgabeplatz, der eine kostengünstige Variante darstellt, Güter auf den Sorter einzuschleusen. Weil der Mitarbeiter die Waren manuell auf eine Schale des Sorters legt, kann er vor dem automatischen Sortierprozess noch einmal das Produkt begutachten. Stellt er Schäden an der Ware fest, nimmt er diese rechtzeitig aus dem Sortierprozess. Weil Handaufgaben sehr flexibel eingesetzt werden und die Anwender schnell auf Leistungsspitzen reagieren können, kommen diese Lösungen insbesondere in Branchen mit starken Peak-Phasen zum Einsatz. Auf der Messe zeigten die Fachleute, dass sich Handaufgaben auch in Kurven installieren lassen. Somit können diese Sorterabschnitte, die in der Regel nicht mit Funktionen belegt sind, effektiv genutzt werden. Das erhöht deutlich den Kosten-Nutzen-Faktor der Anlage.

Eine weitere Möglichkeit, das Sortiergut als Massenware dem Sorter zuzuführen, ist die semi-automatische Einschleusung. Diese erfolgt ähnlich wie beim Handaufgabeplatz. Während der Mitarbeiter die Waren vereinzelt und auf das Aufgabeband legt, kann er ebenfalls den Zustand der Waren überprüfen, bevor sie dem automatischen Sortierprozess zugeführt werden. Der Vorteil gegenüber der Handaufgabe: Der Mitarbeiter kann unabhängig vom Sortertakt arbeiten, weil die Produkte über die Einschleusung auf den Sorter gelangen. Bei diesem dynamischen Prozess vermisst das System die Teile und ermittelt ihre Lage. Die Informationen werden direkt in den Steuerungsprozess aufgenommen, um die Produkte optimal auf dem Belt-Tray-Element zu platzieren. Das erhöht die Genauigkeit beim Ausschleusen und hilft, Fehler der Mitarbeiter zu vermeiden. Das System erkennt zum Beispiel Teile, die sich überlappen. Die Einschleusung stoppt, und der Mitarbeiter kann seinen Fehler korrigieren.

Ein weiteres Modul ist das Kamerasystem, das Barcodes auf den Produkten bereits auf der Einschleusung liest. Wenn das System den Barcode nicht erkennt, wird das Produkt auch nicht zugeführt. Ein aufwendiges No-Read-Handling kann dadurch reduziert oder vollständig vermieden werden.

An dem BS 7 BT präsentierte BEUMER zudem ein Tool, das Fehler beim Sortierprozess korrigiert und die Genauigkeit weiter erhöht. Denn Mitarbeiter, die acht Stunden am Tag Ware auf den Sorter auflegen, machen Fehler – das ist menschlich. Um eine reibungslose Sortierung sicherzustellen, müssen die Produkte mittig an der Vorderkante ausgerichtet auf das Belt-Tray-Element aufgelegt werden. Bei Auflegeleistungen bis zu 2.500 Teilen in der Stunde kann das ein Mitarbeiter allerdings nicht immer gewährleisten. Deswegen installiert BEUMER nach den Handaufgabeplätzen einen Korrekturrahmen. Dieser erfasst die Position des Produkts auf dem Belt-Tray-Element. Liegt das Gut zu weit links oder rechts auf dem Band, fährt das System dieses zurück in die Mitte. Positionsungenauigkeiten in Förderrichtung des Sorters werden beim Ausschleusen des Produkts durch einen Zeitversatz des elektronischen Ausschleussignals korrigiert.

Um die Produkte auf dem Sorter zu identifizieren, stellte BEUMER ein Kamera-System mit integrierter Volumenmessung vor. Dieses leitet Barcode- und Volumeninformationen über die Maschinensteuerung an das übergeordnete Rechnersystem BG-Fusion weiter und zeigt diese an. Bei einer realen Anwendung ist die BG-Fusion über eine TCP-IP-Verbindung mit dem Warehouse-Management-System des Kunden verbunden und stellt die Kommunikation der verschiedenen Steuerungen untereinander sicher. Die Barcode-Information dient dazu, das Produkt eindeutig zu identifizieren und für Ausschleusung einer Endstelle zuordnen zu können.

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Die BEUMER Group wächst weiter
Beckum, 12. Juni 2014

Die BEUMER Group mit Sitz in Beckum blickt mit einem Auftragseingang von etwa 770 Millionen Euro in 2013 erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Diese kontinuierliche Steigerung ist möglich, weil sich BEUMER auf seine unternehmerischen Kernkompetenzen konzentriert, innovativ ist und seine Internationalisierung strategisch und konsequent vorantreibt. Einen erheblichen Anteil daran haben aber auch die gemeinsamen Werte des Familienunternehmens. Denn auf deren Basis gelingt es dem Systemanbieter, Mitarbeiter mit unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen zu integrieren - auch die, die durch Unternehmens-Zukäufe Teil der Gruppe geworden sind.

Die BEUMER Group hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr vom Produkt- zum Lösungsanbieter für Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen entwickelt und bleibt dabei konsequent bei ihren angestammten Tätigkeitsfeldern - getreu dem Motto "ein dreibeiniger Stuhl wackelt nicht". Grundlage dafür sind Innovationen, die konsequente Erweiterung des Produktportfolios, deren Verkettung zu effizienten Gesamtanlagen sowie die begleitenden Dienstleistungen. Diese erstrecken sich von der Auslegung der Systeme über verschiedene Service-Stufen bis hin zu individuellen Betreiber-Modellen. Mit diesem Gesamtpaket verfolgt BEUMER den hohen Anspruch, seinen Kunden in allen Belangen nachhaltige Systemlösungen und damit einen hohen Nutzen zu bieten.

Ein Beispiel für hohen Kundennutzen ist der neue BEUMER fillpac. Denn hier liefert der Anbieter mit der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik die gesamte Prozesskette aus einer Hand. Damit diese Anlage immer exakte Füllungsgrade erzielt, ist sie mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung ausgestattet. Das vermeidet Fehlabfüllungen und somit Ausschuss. Ein weiteres Beispiel für innovative Weiterentwicklung ist die neue Maschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood. Die Beckumer haben diese Hochleistungs-Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert und ihre Funktion, Effektivität und Ergonomie nochmals verbessert.

Um auch in den globalen Märkten präsent zu sein, hat die BEUMER Group ihre Internationalisierung konsequent vorangetrieben und weltweit Niederlassungen gegründet oder ausgebaut. Zudem hat sie in China und in Thailand Werke erweitert und eröffnet, um in den jeweiligen Regionen für die Regionen produzieren zu können. Das Unternehmen ist dadurch in den vergangenen Jahren organisch sehr stabil gewachsen. Hinzu kommen die gezielten Zukäufe internationaler Unternehmen. Zur Gruppe gehören etwa der dänische Sortiertechnik-Spezialist Crisplant oder die indische Enexco Technologies, Hersteller von Mahlanlagen und Packmaschinen für die Zementindustrie. Dadurch hat BEUMER seine Präsenz in den wichtigen Märkten gestärkt und gleichzeitig sein Portfolio systematisch ausgweitet, ohne die angestammten Segmente zu verlassen.

Alle neu hinzugekommenen Unternehmen waren bereits nach kurzer Zeit fester Bestandteil der BEUMER Group - sowohl was die infrastrukturelle Einbindung sowie die Produkte und Lösungen betrifft, als auch die unterschiedlichen Firmen-Mentalitäten und regionalen Kulturen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Wir sehen die unterschiedlichen Kulturen in unserer globalen Unternehmensgruppe als Chance, voneinander zu lernen, und möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, das die Kreatitivität fördert und in dem jeder die Individualität des anderen respektiert", betont Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group.

Basis der erfolgreichen Integration und des gesunden Wachstums ist das besondere Miteinander der Mitarbeiter und der Führungskräfte. Denn von Anfang an steht das Unternehmen für Werte wie Integrität und Ethik, Kundenfokus, Qualität und Innovation, Teamwork sowie Nachhaltigkeit. Diese lebt die BEUMER Group und hat sie mittlerweile auch schriftlich in Leitsätzen niedergelegt. "Die Art und Weise, wie sich ein Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern und Kunden verhält, zeigt, welche Bedeutung es seinen Werten beimisst und wie bewusst es mit diesen umgeht", sagt Dr. Beumer.

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Kleiner, schneller, praktischer
Beckum, 02. Juni 2014

Als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik unterstützt die BEUMER Group ihre Kunden in allen Belangen und liefert nachhaltige Lösungen, alles aus einer Hand. Mit dem BEUMER stretch hood A hat der Beckumer Intralogistik-Spezialist die bewährte Verpackungsanlage von Grund auf neu konzipiert. Bei der Entwicklung haben die Spezialisten verschiedene Komponenten analysiert und diese hinsichtlich ihrer Funktion, Anordnung und Ergonomie optimiert. Dazu gehören zum Beispiel eine intuitive Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter, ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für den Bediener sowie ein materialschonender Transport der Folie in die Anlage mit einem innovativen Folientransportsystem. Die neue Anlage verfügt zudem über eine höhere Systemleistung und benötigt deutlich weniger Aufstellfläche.

Ob Unternehmen aus der Baustoff-, Chemie-, Getränke- oder der Nahrungsmittelindustrie – das Thema Sicherheit bei Transport und Lagerung von auf Paletten gestapelten Produkten wird immer wichtiger. Deshalb hat BEUMER eine neue Maschine aus der bewährten Produktserie BEUMER stretch hood entwickelt, die für den Anwender im Vergleich zu den anderen Anlagen dieser Baureihe noch praktischer und sicherer zu handhaben ist. Um die Arbeit für das Wartungspersonal zu erleichtern und damit auch eine höhere Verfügbarkeit der Anlage zu gewährleisten, kommt der neue BEUMER stretch hood A komplett ohne Bühne und somit ohne Treppe aus. Instandhaltungsarbeiten wie Wechsel der Messer oder der Schweißbalken erfolgen jetzt auf Bodenniveau. Für diese Tätigkeiten öffnet der Bediener eine Schublade und hat so freien Zugriff auf Messer und Schweißbalken. Zum Schutz des Bedieners wird die Maschine automatisch zum Stillstand gebracht. Es ist nicht mehr notwendig, Baugruppen in Wartungsposition zu fahren. Durch diese schnelle Zugriffsmöglichkeit werden Wartungsarbeiten beschleunigt und das Unfall- und Störungsrisiko minimiert.

Konsequent weiter verbessert wurde zum Beispiel auch die Ergonomie der Maschine. Mit wenigen Handgriffen und komplett ohne Werkzeug kann der Bediener die Folie einführen. Rüst- und Umbauzeiten lassen sich somit erheblich reduzieren.

Ein weiterer Vorteil liegt in der kompakten Bauweise des neuen BEUMER stretch hood und der damit einhergehenden geringen Bauhöhe und Aufstellfläche.

Mit einem neuartigen, materialschonenden Folientransportsystem wird die zuvor erstellte Folienhaube der Anlage zugeführt. Auf dem Weg zur Reff- und Stretcheinheit kühlt die Schweißnaht der Folienhaube bereits ab, so dass diese ohne Zeitverlust gerefft werden kann. Damit sind weder eine energieaufwändige Kühleinheit noch zeitraubende Kühlzeiten erforderlich. Die Paletten können in einer schnelleren Taktung verpackt werden. Das reduziert Stillstandzeiten und sorgt zudem für eine höhere Verpackungsleistung bei geringerem Energieverbrauch.

Die Entwickler haben weiterhin die Schnittstelle Mensch-Maschine verbessert, um dem Bediener ein noch ergonomischeres Arbeiten zu ermöglichen. Dazu setzt der Intralogistik-Spezialist mit dem BEUMER Group Human Machine Interface (HMI) ein neu entwickeltes Bediengerät mit optimierter Benutzeroberfläche und grafischer Navigation ein. Mit diesem leicht verständlichen und intuitiven Interaktionskonzept lassen sich die Arbeitsabläufe effizient gestalten. Und weil der Bediener schon mit wenig Schulungsaufwand die Maschine sicher steuern kann, spart das Zeit und Kosten. Das sorgt für eine hohe Wirtschaftlichkeit. Mit dem Soft-Touch-Panel erfolgt die Menüführung der Maschinensteuerung über Piktogramme. Über dieses Panel hat der Bediener zudem Zugriff auf alle erforderlichen Schulungsprogramme. Gesteuert wird die Anlage über eine Siemens SIMATIC S7-300.

Energiesparmotoren und ein geringer Druckluftbedarf sorgen für eine ausgewogene Energiebilanz. Der Druckluftbedarf konnte im Vergleich zum Vorgängermodell signifikant reduziert werden.

Aufgrund des U-förmigen Rahmendesigns lässt sich der BEUMER stretch hood einfach an vorhandene Förderanlagen anbinden. Da die Förderanlage nicht mehr unterbrochen werden muss, sind ein ruhiges Förderverhalten der Palette und die Stabilität der palettierten Waren gewährleistet.

Der BEUMER stretch hood kann mit dem System BEUMER OptiStretch ausgerüstet werden. Dabei wird der aus Edelstahl gefertigte Reffbügel noch enger an das Paket angeschwenkt, wodurch das kontrollierte Abgeben der Folie an das Paket deutlich verbessert wird. Das steigert die Systemverfügbarkeit und verbessert das optische Erscheinungsbild. Durch die glatte Oberfläche der transparenten und hochflexiblen Folie ist die palettierte Ware gut sichtbar. Die Folienverpackung schützt die Ware vor Witterungseinflüssen, Wasser, Staub und Insekten. Außerdem wird die Transportsicherheit deutlich erhöht.

Um verschiedene Folien verarbeiten und verschiedene Verpackungsverfahren wie Unterstretch oder Regallagerstretch realisieren zu können, kann die neue Anlage mit dem BEUMER Multistretchsystem ausgerüstet werden.

Der Anwender erhält außerdem zu dieser Anlage ein eLearning-Programm, das sich auf einem USB-Stick befindet. Die Mitarbeiter können sich somit unmittelbar in der Bedienung des neuen BEUMER stretch hood A schulen. Das stellt eine flexible und schnelle Einarbeitung sicher.

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Alles in der gewünschten Zeit am richtigen Ort
Beckum, 21. Mai 2014

Eine Weltleitmesse jagt für die BEUMER Group derzeit die nächste: Nach dem großen Auftritt auf der interpack in Düsseldorf, der weltgrößten Verpackungsmesse, stellt Beumer in dieser Woche seine Leistungen in Hannover auf der CeMAT vor, der Weltleitmesse für Intralogistik. Dort werden etwa 60.000 Besucher aus aller Welt erwartet. Die mehr als 1.000 Aussteller zeigen Ideen und Neuheiten, mit denen Unternehmen ihre innerbetrieblichen Warenströme sicher, schnell und vor allem mit weniger Energiekosten bewältigen können. In diesem Jahr stehen Lösungen im Mittelpunkt, die in einem Logistikzentrum alle Menschen, Arbeitsplätze, Maschinen und Anlagen effizient miteinander vernetzen. Dadurch lassen sich Arbeitsabläufe erheblich effizienter und auch ergonomischer gestalten. Die internationale BEUMER Group, die ihren Hauptsitz in Beckum hat, gehört zu den Marktführern bei der Herstellung intralogistischer Anlagen und Systeme. Auf einer beeindruckend großen Fläche von rund 500 Quadratmetern zeigt das Unternehmen in Halle 27 auf Stand H32 Lösungen, die beispielsweise in Verteilzentren von Post- und Paketdiensten oder an Flughäfen zum Einsatz kommen.

Als Beispiel zeigt die BEUMER Group live ein Sortier- und Verteilsystem, wie es auch in einem Logistikzentrum läuft und die unterschiedliche Waren und Pakete dem richtigen Zusteller automatisch zuführt. Das System auf dem BEUMER Stand ist 40 Meter lang. Das Unternehmen hat für diese Anlagen nicht nur ein neues Antriebssystem entwickelt, mit dem der Anwender erheblich Energie einsparen kann, sondern sie auch mit verschiedenen Modulen und Funktionen ausgestattet. Zum Beispiel liest ein Kamerasystem Barcodes auf Produkten bereits bei der Zuführung. Erkennt es den Barcode nicht, kann der Mitarbeiter den Fehler gleich korrigieren. Mit einem weiteren Modul stellt dieser an der Anlage sicher, dass das Paket, das er auf das Förderband legt, immer exakt positioniert ist. Damit alle Waren innerhalb eines Distributionszentrums in der gewünschten Zeit am richtigen Ort ankommen, bietet BEUMER auch Software an. Diese steuert die verschiedenen Systeme, Maschinen und Anlagen zentral und abhängig von der jeweiligen Auslastung. Das optimiert den Durchsatz und reduziert Kosten.

BEUMER bietet zudem innovative Lösungen für komplette Verpackungslinien. Hier im Produktprogramm Palettierer, mit denen die Paletten gepackt werden. Ist die Palette fertig gepackt, kommt die Palette in die Verpackungsanlage, die sie mit einer durchsichtigen Stretch-Folie überzieht. Dazu hat BEUMER eine neue Anlage entwickelt. Sie verbraucht nur noch wenig Energie und behandelt die Ware sehr schonend. Außerdem ist sie so bedienerfreundlich und ergonomisch, dass sie ein Mitarbeiter ohne großen Schulungsaufwand nutzen kann. Die Ware ist damit sicher vor Schmutz, Insekten oder Feuchtigkeit geschützt, die Verpackung gibt den Stapeln einen sicheren Halt und sorgt außerdem für ein ansprechendes Verkaufsbild.

„Wir betrachten alle unsere Lösungen mit einem ganzheitlichen Ansatz. Denn für uns ist nicht nur die ökonomische Seite eines Produkts wichtig, sondern auch die ökologischen und die sozialen Aspekte“, sagt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des CeMAT Präsidiums und Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der BEUMER Group GmbH & Co. KG. „Somit unterstützen wir unsere Kunden dabei, langfristig erfolgreich zu sein.“

Die CeMAT läuft noch bis zum 23. Mai.

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Erfolgreiche Partnerschaft intensiviert
Aarhus, 19. Mai 2014

Der Betreiber des Flughafens Singapur Changi, die Changi Airport Group, beauftragte Crisplant, Mitglied der BEUMER Group, ein neues Gepäckabfertigungssystem für die Ankunftshalle des Terminals 4 zu planen und zu implementieren. 2017 sollen dort die ersten Passagiere begrüßt werden.

Das Abfertigungssystem, das Crisplant liefert, besteht aus CrisBelt-Bandförderern sowie dem behälterbasierten Transport- und Sortiersystem CrisBag. Dieses teilt jedem Gepäckstück einen separaten Behälter zu, damit es bei sämtlichen Schritten wie dem Durchleuchten oder dem Transport- und Sortiervorgang durchgängig identifiziert und nachverfolgt werden kann. Dies erhöht die Sicherheit und verhindert Fehler und Engpässe. Mit dem CrisBag-System können Passagiere zudem ihr Gepäck bereits Stunden vor dem Flug aufgeben. Es wird deponiert und im richtigen Zeitfenster zum passenden Flug geführt. Die Steuerungslösung des Crisplant Frühgepäckspeichers optimiert zudem die Zeitpläne der Gepäcksortierung und sorgt so für eine bessere Bewältigung der Stoßzeiten.

Der neue Auftrag ist ein weiterer Schritt der seit 2002 bestehenden erfolgreichen Partnerschaft zwischen dem Flughafenbetreiber und der BEUMER Group, die bereits die Terminals 2 und 3 ausgerüstet hat. Aber nicht nur das: Die Mitarbeiter des BEUMER Customer Supports sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche am Gepäckleitstand des Flughafens im Einsatz und sorgen für die vorbeugende Instandhaltung, damit die Anlagen ununterbrochen zur Verfügung stehen. Die Anlage im Terminal 2 besteht aus zwei Kippschalen-Gepäcksortern, automatischen Einschleuseinheiten, Lesestationen, Gurtförderern, einem Frühgepäckspeicher und einem automatischen Durchleuchtungssystem. Am Terminal 3 befinden sich zwei Crisplant Tilt-Tray Sorter und eine 10.000 Meter lange CrisBag Gepäcktransferanlage. Diese verbindet die beiden Terminals miteinander. Dazu kommt ein Frühgepäckspeicher mit Gepäckverfolgung.

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Bei BEUMER wird’s rasant
Beckum, 19. Mai 2014

Die Beckumer Industrieunternehmen öffnen an drei Wochenenden im Mai wieder ihre Tore und gewähren Schülern und Eltern wertvolle Einblicke in ihr spannendes Innenleben. Die potenziellen Berufsanfänger können sich aus erster Hand über ihren Traumjob informieren. Für die Technikbegeisterten hat sich die BEUMER Maschinenfabrik am 24. Mai etwas ganz Besonderes einfallen lassen: In seinem Ausbildungszentrum zeigt das Unternehmen einen hochdynamischen Rennsimulator, der nicht nur eine gehörige Portion Spaß bietet, sondern Technik hautnah erleben lässt.

Regelungstechnik klingt für viele Menschen erstmal nicht besonders spannend – ist aber entscheidend, um dynamische Prozesse zu analysieren und zu simulieren. Anders ausgedrückt: Ohne Regelungstechnik wäre zum Beispiel die Entwicklung realistischer Fahrsimulationssysteme gar nicht möglich. SEW Eurodrive, Antriebsspezialist aus dem badischen Bruchsal, hat BEUMER einen solchen Rennsimulator zur Verfügung gestellt. Für Spaß und Nervenkitzel ist damit am Tag der offenen Tür gesorgt. Die Regelungstechnik zählt zu den festen Bestandteilen in den Ausbildungs- und Lehrplänen vieler technischer Berufe – zum Beispiel beim Mechatroniker. Über diesen spannenden und vor allem zukunftsorientierten Beruf, aber auch über die Ausbildungsmöglichkeiten als Konstruktions- und Industriemechaniker, Energieelektroniker oder über die kaufmännischen Berufe bei BEUMER können sich die Gäste an den Wochenenden ausführlich informieren.

Der Verein Beckumer Industrie, ein Verbund aus 15 Industrieunternehmen, veranstaltet diese Kampagne, um Schüler und junge Menschen gezielt anzusprechen. Gemeinsam mit der IHK Nord-Westfalen und der Akzeptanz-Offensive „In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben“ setzt sich der Verein aktiv für die Stärkung und Weiterentwicklung des Standorts ein. Ziel ist es, das Bewusstsein der Bürger für die Bedeutung der Industrie als Fortschritts- und Beschäftigungsmotor zu stärken.

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Der Schlüssel zu mehr Effizienz
Beckum, 15. Mai 2014

Der Trend zur Automatisierung setzt sich auch in der Intralogistik mit großen Schritten fort. Denn Anwender wollen mit ihren Anlagen und Systemen rationeller und sicherer arbeiten, gleichzeitig sollen Mitarbeiter von ermüdenden, monotonen und körperlich schweren Arbeiten entlastet werden. Die BEUMER Group entwickelt maßgeschneiderte Systemlösungen in den Bereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilsysteme. Diese stattet das Unternehmen je nach Kundenanforderung mit effizienten Automatisierungslösungen aus.

Effiziente Automatisierungstechnik, die sowohl die Zykluszeiten als auch die Kosten senkt, steht bei vielen Anwendern nach wie vor im Fokus und ist als wichtiger Erfolgsfaktor anzusehen. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen setzen deshalb immer häufiger auf automatisierte Systemlösungen, die speziell auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. „In der Integration der Systeme liegt die Herausforderung der Zukunft“, erklärt Franz-Joseph Kleigrewe. Der Automatisierungsleiter ist schon seit 1977 bei der BEUMER Group und kennt sich aus. Die Verzahnung der Prozesse werde noch weiter zunehmen, ist er überzeugt. „Die Intralogistik ist im Wandel. Das liegt an der demographischen Entwicklung, aber auch an der steigenden Komplexität der Prozesse. Besonders die Automatisierungstechnik wird somit stetig vorangetrieben“, sagt er. Denn damit lassen sich manuelle Arbeitsabläufe optimieren und sinnvolle Synergien zwischen Mensch und Maschine bilden. Die Automatisierungstechnik ist der Schlüssel zur technischen Entwicklung und zu weiterem Fortschritt.

Aufeinander abgestimmte Systeme

„Die Anwender wollen nicht mehr nur eine Anlage haben, sie wollen eine Kombination mehrerer Anlagen, die optimal aufeinander abgestimmt sind“, kennt Kleigrewe die Anforderungen am Markt. Dazu gehören die innovativen Abfüll-, Palettier- und Verpackungslösungen, die zum Beispiel in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, in der Baustoff-, Elektronik- und Pharmaindustrie oder auch zur Endverpackung von Futter- und Düngemitteln eingesetzt werden. Um beispielsweise Schüttgut wie Zement oder Granulate in Säcken abzufüllen, hat der Spezialist den BEUMER fillpac im Programm. Auf der Fördertechnik gelangen die Säcke zur Sackpresse, damit die Luft herausgepresst wird. Die Säcke werden anschließend mit dem Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac flexibel, genau und stabil auf Paletten jeder gängigen Größe gestapelt. Der Anwender kann dafür die gewünschten Parameter einfach und schnell einstellen. Der BEUMER paletpac ist je nach Produktanforderung mit einer Stab-, Klammer- oder einer Doppelband-Drehvorrichtung ausgestattet. Diese bringen die gefüllten Säcke schnell, schonend und formstabil in die geforderte Position. Zudem bietet BEUMER mit dem robotpac einen platzsparenden Knickarmroboter an, der vollautomatisch auch komplexe Palettier- und Depalettieraufgaben zuverlässig und effizient löst. Gebinde wie Säcke, Kartons, Kisten, Kanister oder Trays lassen sich sicher und wirtschaftlich stapeln. Für jedes Packgut hat BEUMER ein passendes Greifsystem entwickelt, das flexibel ausgewechselt werden kann. Anschließend werden die Paletten zur Hochleistungsverpackungsmaschine BEUMER stretch hood transportiert. Diese verpackt die palettierten Stapel schnell und sicher. „In diese Verpackungslinien sind meist noch weitere Systeme integriert“, bemerkt Kleigrewe. Bei der Verwendung von Granulaten für die Kunststoffindustrie zum Beispiel werden oft Metalldetektoren eingesetzt, um Verunreinigungen zu erkennen. Die Säcke können auch automatisch zu einer Wiegeeinrichtung befördert werden, um den Füllgrad über das Gewicht zu prüfen. Danach werden die Säcke meist noch zur Label-Station transportiert, damit sie einen Barcode aufgedruckt bekommen. „Systeme und Anlagen, die wir nicht im Programm haben, wie eben Waagen und Detektoren, kaufen wir von ausgewählten Zulieferern zu und integrieren sie in unsere Lösungen“, sagt Kleigrewe.

Erfahrungswerte zählen

Damit die BEUMER Group die Anwender optimal betreuen kann, hat der Intralogistikspezialist in den einzelnen Gruppengesellschaften sowie am Standort Beckum Teams gebildet, die sich speziell um Automatisierungslösungen kümmern. Mittlerweile sind mehr als 200 Mitarbeiter für diesen Bereich bei der BEUMER Group beschäftigt. „Unser Ziel ist, Entwicklungszyklen zu beschleunigen und den hohen Standard, den wir uns durch unser Know-how erarbeitet haben, stetig zu steigern“, sagt Kleigrewe. „Denn nur so können wir unseren Kunden die passende Lösung liefern und sie optimal betreuen.“ Die Mitarbeiter begleiten die Projekte von der Anfrage bis zur Übergabe an den Kunden. Zuerst erstellen die Spezialisten einen Systementwurf. Passt dieser, geht es an die Umsetzung. Die Mitarbeiter übernehmen die Elektroinstallationen und integrieren die Maschinen- und Anlagensteuerungen, schreiben die Software für die SPS und für die eingesetzte Robotertechnik. Teil des Systems ist zudem eine graphische Darstellung der Prozesse auf einer Benutzerschnittstelle. BEUMER sorgt weiterhin dafür, dass die Informationen zwischen den verschiedenen Betriebsebenen sinnvoll übertragen werden – zum Beispiel über ERP- und MES-Systeme.

Im BEUMER eigenen „Technikum“ in Beckum wird die Anlage aufgebaut. Die Mitarbeiter führen mehrere Tests durch, um die Anforderungen der Anwender erfüllen zu können. „Dabei helfen uns wertvolle Erfahrungen, die wir in zahlreichen Projekten weltweit sammeln konnten“, ist Kleigrewe überzeugt. Denn das Folienmaterial der Verpackungsmaschine oder auch Granulate, die abgefüllt, palettiert und verpackt werden sollen, verhalten sich im kühlen Deutschland anders als zum Beispiel in asiatischen oder afrikanischen Ländern. Dort herrschen andere Temperaturen vor, und die Luftfeuchtigkeit kann erheblich höher sein. Werden alle Anforderungen erfüllt, übernehmen die Mitarbeiter vor Ort die Installation sowie die Inbetriebnahme. „Die BEUMER Spezialisten wissen ganz genau, wo sie Hand anlegen müssen, damit die Anlagen schnellstmöglich im Einsatz sind“, weiß Kleigrewe.

Immer optimal abgestimmt

Bei der Entwicklung der Systeme beeinflussen sich drei Faktoren gegenseitig: Kundenorientierung, Innovation und Standardisierung. Bei Projekten, die an den individuellen Bedürfnissen des Kunden ausgerichtet sind, können die Lösungen nur mittelbar auf andere Projekte übertragen werden. Innovationsprojekte bergen große Chancen, etwa große Wettbewerbsvorteile für neue Projekte. Andererseits bedarf es eines sehr strengen Projektmanagements, damit die Kosten und Termine eingehalten werden. Weil es ohne diese innovativen Projekte keinen Fortschritt gibt, geht BEUMER diese unter sorgfältiger Abwägung der Chancen und Risiken regelmäßig an. Bei den bewährten Standardlösungen erhält der Kunde ein preiswertes und funktionssicheres System, das er innerhalb kurzer Zeit in Betrieb nehmen kann. „Die Prozesse unterscheiden sich meist bei den verschiedenen Anwendern“, schildert Kleigrewe. „Deshalb sind unsere Lösungen immer speziell angepasst – mal mehr, mal weniger.“ Auf individuelle Anforderungen eingehen zu können, gehört zu den Stärken von BEUMER.

Einheitliche Standards schaffen kurze Projektlaufzeiten

„Die Ausgangssituation sieht häufig so aus: Je größer eine Anlage ist und je mehr Systeme integriert sind, desto mehr Steuerungssysteme sind auch im Einsatz, die aufeinander abgestimmt werden müssen“, erläutert Kleigrewe. Bei BEUMER wurden im Lauf der Jahre zum Beispiel vier Steuerungssysteme entwickelt. „Um bei der Entwicklung flexibler zu sein und auch eine schnellere Inbetriebnahme zu ermöglichen, ist unser Ziel, bei allen Entwicklungen auf ein einheitliches Antriebskonzept sowie einheitliche Maschinen- und Anlagensteuerungen zu setzen“, sagt Kleigrewe. „Förderelemente oder Schnittstellendefinitionen für die horizontale- und vertikale Kommunikation bieten wir schon aus dem Baukasten an.“ Für schnelle Entwicklungsphasen hat die BEUMER Group eine gemeinsame Software-Plattform für alle Mitarbeiter im Unternehmen geschaffen. Darüber erfolgt das Produkt- und Projektmanagement. Alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter erhalten ein einheitliches Arbeitsumfeld. Die gemeinsame Basis gestaltet das Arbeiten effizienter und reduziert die Projektlaufzeiten.

Sind die Anlagen in Betrieb genommen, schulen Mitarbeiter des BEUMER Customer Supports die Maschinenbediener und das Wartungspersonal. Denn nur so können die Anlagen mit einer maximalen Betriebszeit laufen. Dabei werden die Maschinenbediener auf den neuesten Stand gebracht und neue Mitarbeiter an die Systeme herangeführt. „Automatisierte Lösungen eignen sich besonders bei kontinuierlichen Prozessen, wenn beispielsweise Anlagen rund um die Uhr sieben Tage die Woche laufen“, empfiehlt Kleigrewe. „Unternehmen können somit Mitarbeiter einsparen, die sie an anderen Stellen einsetzen können. Damit haben sich automatisierte Lösungen in kurzer Zeit amortisiert.“

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Eine Bibliothek für unterwegs
Aarhus, 13. Mai 2014

Der Spezialist für Sortier- und Verteiltechnik Crisplant, Mitglied der BEUMER Group, setzt zur Überwachung und Instandhaltung seiner Gepäckabfertigungssysteme auf mobile Vernetzung: Mit Tablet-PC können die Mitarbeiter – ganz gleich an welchem Ort – auf alle System- und Anlagenkomponenten sowie Handbücher und Dokumentationen zugreifen. Dies vereinfacht die Arbeit des Service-Personals und erhöht die Produktivität der Anlagen.

Die Tablets sind bereits auf mehreren Flughäfen, die Gepäckabfertigungssysteme von Crisplant betreiben, erfolgreich im Einsatz. „Für die Servicetechniker bietet das neue System wesentliche Vorteile“, erläutert Klaus Schäfer, Geschäftsführer von Crisplant. Früher kam es zum Beispiel oft vor, dass ein Mitarbeiter zu einer Reparatur gerufen wurde, vor Ort aber nicht die nötigen Informationen über die entsprechende Anlage hatte. Das kostete wertvolle Zeit. „Mit den Tablets können unsere Mitarbeiter sämtliche Dokumente jederzeit abrufen und sind immer auf dem neuesten Stand“, schildert Schäfer. „Sie haben quasi immer eine komplette Bibliothek mit dabei.“

Zudem kann das Wartungspersonal sich von jedem Ort auf einzelne Komponenten der Anlagensteuerung aufschalten und so zum Beispiel Zustände überprüfen oder Änderungen vornehmen. Mit der Kamera des Tablets können sie Barcodes von Bauteilen einscannen und weitere Daten wie etwa Instandhaltungsprotokolle einsehen. „Unsere Mitarbeiter verbringen jetzt wesentlich weniger Zeit damit, auf der Suche nach Informationen von A nach B zu laufen und können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren“, erklärt Schäfer. Davon profitiert auch der Flughafenbetreiber: „Wartungen und Reparaturen sind wesentlich schneller durchgeführt, die Anlagen stehen weniger still. Das sorgt für einen zuverlässigen Betrieb und senkt die Kosten.“

Auch für die Sicherheit am Flughafen sind die Tablet-PC eine große Unterstützung. Denn mit den mobilen Geräten lassen sich Informationen über einzelne Gepäckstücke einholen, etwa solche, die abseits der Sortieranlage gefunden werden. „Beim Check-In bekommt jedes Gepäckstück ein Etikett mit Barcode“, führt Klaus Schäfer aus. „Finden unsere Mitarbeiter einmal einen Koffer außerhalb des Abfertigungssystems, können sie den Barcode mit dem Tablet einscannen und so Informationen abrufen. Zum Beispiel, für welches Flugzeug er bestimmt ist und ob er schon durchleuchtet wurde.“ Fehler bei der Gepäckabfertigung können dadurch minimiert werden.

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Von der Sektflasche bis zum Zementsack alles ordentlich verpackt
Beckum, 13. Mai 2014

In diesen Tagen findet auf dem Messegelände in Düsseldorf die weltweit wichtigste Fachmesse für Verpackungstechnik statt – die interpack. Zu dieser hat jedermann Zutritt. Auf einer beeindruckend großen Fläche von 418 Quadratmetern stellt die internationale BEUMER Group, die ihren Hauptsitz in Beckum hat, in Halle 12 auf Stand D36 ihre Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik aus.

Ob es sich zum Beispiel um Sektkartons, Trockenmörtel, Flachbildschirme, Computer oder Tierfutter handelt – zum besseren Transport in die Warenhäuser müssen sie sauber und ordentlich auf Paletten gestapelt und anschließend mit Folie verpackt werden. Diese schützt die Produkte vor Schmutz, Insekten oder Feuchtigkeit, sie gibt den Stapeln einen sicheren Halt und sorgt außerdem für ein ansprechendes Verkaufsbild.

BEUMER bietet innovative Lösungen für komplette Verpackungslinien. Um zum Beispiel Zement in Säcke abzufüllen, haben die Beckumer mit dem BEUMER fillpac eine neue Abfüllmaschine im Programm. Diese arbeitet so genau, dass die Säcke stets das gleiche Gewicht haben. Das vermeidet Ausschuss. Damit Zemethersteller diese Säcke vollautomatisch sicher, genau und wirtschaftlich auf Paletten stapeln können, kommen sogenannte Palettierer zum Einsatz, die etwa aus einem sogenannten Knickarmroboter mit dem je nach Packgut passenden Greifsystem bestehen. Anschließend kommt die Palette in die Verpackungsanlage, die sie mit einer durchsichtigen Stretch-Folie überzieht.

Dazu hat BEUMER eine neue Anlage entwickelt, die auf ihrer Vorgängerversion beruht. Sie verbraucht nur noch wenig Energie und behandelt die Ware sehr schonend. Außerdem ist sie so bedienerfreundlich und ergonomisch, dass sie ein Mitarbeiter ohne großen Schulungsaufwand nutzen kann. „Wir betrachten alle unsere Lösungen mit einem ganzheitlichen Ansatz. Denn für uns ist nicht nur die ökonomische Seite eines Produkts wichtig, sondern auch die ökologischen und die sozialen Aspekte“, sagt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführender Gesellschafter der BEUMER Group.“Somit unterstützen wir unsere Kunden dabei, langfristig erfolgreich zu sein.“ Die interpack geht noch bis zum 14. Mai.

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BEUMER Group Middle East demonstrates in-tote baggage handling and Automated Container Handling at Dubai Airport Show 2014
Aarhus, 06. Mai 2014

BEUMER Group Middle East – a leading global supplier of automated baggage handling systems – will demonstrate the CrisBag® end-to-end in-tote baggage handling and screening system at the Dubai Airport Show 2014, from 11th-13th May.

The on-stand demonstration will feature a section of the CrisBag® system, which was developed by BEUMER Group company, Crisplant. The system uses the ‘one bag per tote’ concept to enable each item of baggage to remain in the same tote from check-in, through the sorting and screening processes. CrisBag’s modularity and easy integration into new and legacy systems is combined with adaptive static and dynamic tote-tilting at baggage discharge to provide high levels of operational and energy efficiency. The CrisBag® system, which has already been installed in international airports such as Munich, Helsinki, Singapore and Calgary, was recently chosen for Abu Dhabi International Airport's new Midfield Terminal project.

BEUMER Group Middle East’s experts in baggage handling will also be on-stand to introduce their new Automated Container Handling System designed to transport loaded ULDs between destinations in the airport and divert empty ULDs for parking or maintenance. The system is controlled by management software that communicates wirelessly, in real-time, with each ULD carrier, constantly monitoring its destination, position and progress to provide 100% traceability.

The innovations to be showcased by BEUMER Group make it possible for airports to plan the loading process efficiently using a batch building and speed loading system. This allows baggage handlers to open up a position, load bags, close it again and continue with other tasks. Batch building switches baggage handling from a push to a pull system, a concept that is receiving much attention in the baggage handling industry.

BEUMER Group is a global company, working with airports around the world through a network of local offices. These are essential for providing close partnership and effective communication with customers worldwide. BEUMER Group Middle East recently opened a new regional office in Qatar to complement the Dubai and Abu Dhabi offices in UAE.

BEUMER Group will be at the German Pavilion, stand 7105, at the Dubai Airport Show 2014, to be held from 11th to 13th May 2014, at the Dubai International Convention and Exhibition Centre.

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Für einen optimierten Warenfluss
Beckum, 28. April 2014

Auf der transport logistic China, internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Transport vom 17. bis 19. Juni 2014 in Shanghai, wird die BEUMER Group über ihre innovativen Lösungen aus der Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie über ihre Sortier- und Verteilanlagen informieren. Bei allen Entwicklungen legt das Unternehmen viel Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Am Stand N2.427 informiert die BEUMER Group unter anderem über ihre innovativen und nachhaltigen Gurtförderer, die Schüttgut wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig auch über längere Distanzen transportieren. In der Verladetechnik hat BEUMER Anlagen im Programm, mit denen sich Schütt- und Stückgüter in Lkw, Waggons oder Schiffe verfrachten lassen. Die Stärke der BEUMER Group ist es, einzelne Anlagen durch intelligente Automatisierung effizient zu ganzen Systemen zu verknüpfen. Auch in der Abfüll-, Palettier- und Verpackungstechnik liefert die Unternehmensgruppe alles aus einer Hand. Der neue BEUMER fillpac zum Beispiel lässt sich flexibel in bereits bestehende Verpackungslinien integrieren. Ausgestattet ist die Abfüllanlage mit einer eichfähigen Wägeeinrichtung und erzielt immer exakte Füllungsgrade. Um Papier-, PE- und PP-Säcke auf Paletten verschiedener Größen flexibel, genau, stabil und nun noch effizienter zu stapeln, hat BEUMER den Hochleistungs-Lagenpalettierer BEUMER paletpac im Programm, der aktuell komplett überarbeitet wurde. Der Anwender profitiert von einer verbesserten Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren Flexibilität und dadurch vor allem von geringeren Kosten. Auch in Säcken abgefüllte Schüttgüter mit besonderem Fließverhalten werden besonders schonend, schnell und genau auf Paletten gestapelt. Andere Gebinde wie Kartons, Kisten, Kanister oder Trays werden mit hoher Positioniergenauigkeit durch Knickarmroboter der Baureihe BEUMER robotpac vollautomatisch, sicher und wirtschaftlich palettiert und depalettiert. Zur effizienten Endverpackung palettierter Stapel hat BEUMER eine neue Hochleistungs-Verpackungsmaschine aus der Produktserie BEUMER stretch hood im Programm, die von Grund auf neu konzipiert wurde. Bei der Entwicklung haben die BEUMER Experten verschiedene Komponenten analysiert und optimiert. Sie haben zum Beispiel die Menüführung der Maschinensteuerung über ein Soft-Touch-Panel verbessert und den Arbeitsplatz für den Bediener ergonomischer gestaltet.

Mit seinen Sortier- und Verteilanlagen bietet BEUMER weiterhin modulare Systemlösungen, die eine schnelle, sichere und zielgenaue Sortierung, Verteilung und Kontrolle höchst unterschiedlicher Waren in hohen Stückzahlen ermöglichen. Gleichzeitig erfordern diese Sortieranlagen einen geringen Wartungsaufwand. Sowohl die Belt Tray Sorter als auch die Kippschalensorter arbeiten äußerst energieeffizient. Für Hochleistungssorter hat die BEUMER Group mit dem OptiDrive ein neues effizientes, kraftschlüssiges Antriebssystem entwickelt. Dieses bietet eine äußerst wirtschaftliche Alternative zu den bisher üblicherweise eingesetzten Asynchron-Linearmotoren.

Die Besucher erfahren auf der Messe zudem alles über den BEUMER Customer Support. Dieser stellt die hohe Verfügbarkeit aller Systeme beim Anwender sicher und optimiert bestehende Anlagen mit aktuellen Software-Updates. Die kompetenten Mitarbeiter sind weltweit im Einsatz, übernehmen die fachgerechte Wartung und Instandhaltung, liefern Ersatzteile und führen Kundenschulungen durch.

BEUMER auf der transport logistic China: Stand N2.427

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BEUMER de México awarded contract for BHS upgrade at Mexico City International Airport Terminal 2
Aarhus, 24. April 2014

BEUMER de México – part of BEUMER Group and a leading global supplier of automated baggage handling systems – is to supply equipment for a baggage handling system upgrade at Mexico City International Airport's Terminal 2.

Passenger numbers have been growing at Mexico City International Airport, and the effects are particularly noticeable in Terminal 2, where the capacity of the existing baggage handling and screening system is being stretched, causing frequent die-back on the conveyor lines between the screening machines.

A solution to the problem was identified by BEUMER de México, which specified a new buffer system, with a capacity for holding more bags between the screening machines to allow baggage recirculation and extra system flexibility for baggage sortation. The airport needs baggage recirculation at Terminal 2 because the current baggage system employs only one main line to dispatch bags to nine screening machines. Without the ability to recirculate bags there is a high risk of bottlenecks in the system.

The upgrade will require a belt conveyor system – based on Crisplant's CrisBelt® – to be integrated into the existing baggage handling system to allow baggage recirculation and deliver the necessary extra system flexibility for baggage sortation. The upgrade also comprises a high- and low-level control system and SCADA.

Once the improvements have been completed, the baggage handling system capacity will double from the current 1,800 bags/hour to 3,600 bags/hour.

This is BEUMER Group's second order for an airport baggage handling system in Mexico, following Crisplant's order from Cancún International Airport.

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